Finanzkrise ab 2007

Wenn in der aktuellen Dekade von „der Finanzkrise“ gesprochen wird ist die ab 2007 beginnende Krise gemeint, die der allgemeinen Bevölkerung (in Deutschland) erst ab Ende 2008 gegenwärtig wurde.

Noch in guter Erinnerung: "Die Finanzkrise"
Noch in guter Erinnerung: „Die Finanzkrise“

Wikipedia schreibt dazu Folgendes:

Die Finanzkrise ab 2007 war eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab 2007, die im Sommer 2007 in der US-Immobilienkrise als Subprimekrise begann. Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA. Als Beginn der Finanzkrise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankfinanzkredite sprunghaft an.[1] Auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Spanien, brachte das Platzen einer Immobilienblase Banken in Bedrängnis. Die Krise äußerte sich weltweit zunächst in Verlusten und Insolvenzen bei Unternehmen der Finanzbranche. Ihren vorläufigen Höhepunkt hatte die Krise im Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers am 15. September 2008. Die Finanzkrise veranlasste mehrere Staaten, die Existenz großer Finanzdienstleister (unter anderem American International Group, Fannie Mae, Freddie Mac, UBS und die Commerzbank) durch Kapitalerhöhungen enormer Größe durch vor allem staatliches Fremdkapital, aber auch Eigenkapital zu sichern. Einige Banken wurden verstaatlicht und später geschlossen. Die ohnehin hohe Staatsverschuldung vieler Staaten stieg krisenbedingt stark an, vor allem in den USA. Viele Kommentatoren sprachen in diesem Zusammenhang von einem Sozialismus für Reiche, da Risiken der Privatwirtschaft zu Schulden der Allgemeinheit wurden.

Auch wurden die Leitzinsen niedrig gehalten bzw. noch weiter gesenkt, um eine Kreditklemme zu verhindern bzw. abzumildern. Dennoch übertrug sich die Krise in der Folge in Produktionssenkungen und Unternehmenszusammenbrüchen auf die Realwirtschaft. Viele Unternehmen, wie der Autohersteller General Motors, meldeten Konkurs an und entließen Mitarbeiter.

Im April 2009 schätzte der Internationale Währungsfonds (IWF) die weltweiten Wertpapierverluste infolge der Krise auf vier Billionen US-Dollar.[2][3]

Ab 2009 folgte die Eurokrise, die insbesondere Griechenland mit sehr stark angestiegener hoher staatlicher Verschuldung betraf. 2010 wurde die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität und 2011 als Nachfolger der Europäische Stabilitätsmechanismus gegründet, um eine Staatsinsolvenz zu vermeiden.

Quelle und Link zum ausführlichen Artikel: Seite „Finanzkrise ab 2007“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. August 2017, 10:09 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Finanzkrise_ab_2007&oldid=168143080 (Abgerufen: 1. September 2017, 07:36 UTC)

Bibliografische Angaben für „Finanzkrise ab 2007“

Datum des Abrufs: 1. September 2017, 07:36 UTC

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