Kategorie: Edelmetalle

Edelmetalle vor großem Preisanstieg?

Seit Jahresbeginn ist der Silberpreis um etwa 9 Prozent und der Goldpreis um etwa 8 Pro- zent gestiegen. Wird sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen? Wesentliche Gründe sprechen dafür.
In den letzten Monaten haben verschiedene Großinvestoren verlauten lassen, dass sie nicht unwesentliche Beträge in Gold investiert haben. Ob Soros, Druckenmiller, Singer, um nur drei bekannte Milliardäre und Hedgefonds-Manager zu nennen; sie alle berichteten von ihren milliardenschweren Goldkäufen, weil sie überzeugt sind, dass der Goldpreis am Beginn eines neuen langfristigen Aufwärtstrends steht (vgl. hier und hier).
Die drei Milliardäre sehen mit großer Sorge, dass sich die Zentralbanken auf das Drucken von mehr und mehr Geld konzentrieren und zusätzlich negative Zinssätze einführen, um Inflation zu erzeugen. Gold ist seit Jahrtausenden bewährtes Geld – vor allem in Phasen, in den die Währungen mutwillig zerstört werden.
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„Gold zahlt keine Zinsen“

Hört man das nicht oft, wenn es um das Thema Geldanlagen geht? Und es ist nicht einmal falsch. Aber entscheidend ist doch immer, was „unterm Strich“ rauskommt. Und da zeigt nicht nur beim Gold, sondern bei den meisten Edelmetallen eine zuverlässige, deutliche Wertsteigerung über die letzten Jahrzehnte. Anhand der Preisentwicklung der vier im SEV-Edelmetalldepot gehaltenen Edelmetalle Palladium, Gold, Silber und Platin über die letzten 10 Jahre möchten wir das nachfolgend darstellen.

Linien im Chart Edelmetall 22.03.07 EUR 22.03.17 EUR Wertsteigerung in den letzten 10 Jahren durchschnittliche Wertsteigerung pro Jahr
1 rot Palladium 264,10 728,62 176% 10,68%
2 blau Gold 496,33 1154,76 133% 8,81%
3 orange Silber 10,01 16,30 63% 5,00%
4 grün Platin 924,80 899,68 -3% -0,28%
10-Jahreschart der vier Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium
10-Jahreschart der vier Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium
Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium
Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium

 

Aktuelle Einschätzungen zu Gold und Palladium (Focus Money 2017/36)

Hier finden Sie (fast) aktuelle Einschätzungen zur Preisentwicklung von Gold und Palladium aus dem Focus Money Nr. 36 aus 2017. Die zukünftige Preisentwicklung der genannten Metalle wird positiv eingeschätzt, was unsere Auffassung verstärkt, dass Edelmetalle in jedes vernünftig diversifizierte Portfolio gehören.

GOLD

PALLADIUM

Permanenter Kaufkraftverlust des Papiergelds

Der Kaufkraftverlust beträgt circa 77 % gegenüber Gold in den letzten 17,5 Jahren (1 Feinunze Gold in US-Dollar)!

Permanenter Kaufkraftverlust
Permanenter Kaufkraftverlust

Der Goldpreis hat sich seit 01.01.2000 mehr als vervierfacht. Kurs am 31.12.1999: 287,50 USD. Der Anstieg von 287,50 USD auf 1.225 USD* innerhalb von 17,5 Jahren entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von 8,63 %.
Vor 17,5 Jahren bekam man für 1.225 Dollar noch 4,26 Unzen Gold. Im Juli 2017 erhält man für den gleichen Betrag nur noch 1 Unze Gold. Das entspricht einem Kaufkraftverlust des Papiergelds gegenüber Gold von rund 77 Prozent innerhalb von nur 17,5 Jahren!!!

*)Stand Jahresmitte 2017; inzwischen ist der Goldpreis deutlich gestiegen

Wie und warum Großbanken den Silberpreis manipulieren

Die Zentralbanken arbeiten weiterhin weltweit an der Entwertung der Währungen, die Verschuldung und die Ausgaben vieler Staaten sind hoffnungslos außer Kontrolle geraten und das Finanzsystem ist instabiler als je zuvor. Zigtausende faule Kredite schlummern in Bankbilanzen in der Eurozone; hätte man den Zins de facto nicht abgeschafft, wäre das System schon längst zusammengebrochen, weil allzu viele Schuldner bei normalen Zinssätzen ihren Kapitaldienst nicht mehr erbringen könnten.

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Auf der Suche nach besserem Geld

Die Finanzkrise wurde ab 2008 für jedermann offenbar. Auf der Suche nach einer sicheren Währung tauschten viele Menschen ihr Geld in Gold und Silber, denn das sind die seit Jahrtausenden bewährtesten Währungen der Welt, die jede Krise erfolgreich überstanden haben.

Auf der Suche nach besserem Geld, entwickelten zudem Software-Spezialisten in den letzten Jahren sogenannte kryptische Währungen bzw. Kryptowährungen. Diese erfuhren zum Erstaunen vieler (unbeteiligter) Beobachter in den letzten Jahren extreme Wertsteigerungen.

Der Bitcoin - das bessere Geld?
Der Bitcoin – das bessere Geld?

Die bekannteste Kryptowährung mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 71 Milliarden Dollar ist der Bitcoin. Im Jahr 2010 war der Preis für einen Bitcoin 0,08 Dollar. Im Dezember 2011 hatte er etwa 3,75 Dollar gekostet. Unter großen Schwankungen stieg der Preis auf ein Niveau von ca. 4.700 Dollar (Stand 01.09.2017). Allein im August 2017 ist der Preis um rund 70 Prozent gestiegen!

Wer in 2010 einhundert Euro eingesetzt hätte, konnte sich damals rund 1.700 Bitcoins kaufen. Diese haben heute einen Wert von über 6 Millionen Euro! So ist es kein Wunder, dass die Gier nach Kryptowährungen zunimmt und dass diese wie Pilze aus dem Boden schießen. Mittlerweile gibt es schon über eintausend verschiedene. Die bekanntesten sind derzeit Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin.

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