Kategorie: Währungen

Ist die Finanzkrise überwunden oder stecken wir noch mittendrin?

Die Finanzkrise feiert einen runden Geburtstag. Vor 10 Jahren war es, als im Sommer 2007 hierzulande mit Bekanntwerden der Schieflage der IKB die Finanzkrise eingeläutet wurde.
Man wusste damals zwar noch nicht, was da alles kommen würde, aber die Schwierigkeiten des vermeintlich soliden Mittelstands-Finanziers waren die Schatten, welche die 2008 um sich greifende Finanzkrise voraus warf.
Beschleunigt durch die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers verbreitete sich dann die Krise in Windeseile und ließ in Deutschland die WestLB sowie die Hypo Real Estate verschwinden.
Die damals ebenso insolvente Commerzbank wurde vom Staat gerettet und anderen notleidenden deutschen Banken half der neugegründete Banken-Rettungsfonds SoFFin.
2008 war das Schuldgeld-System beinahe am Ende
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Edelmetalle vor großem Preisanstieg?

Seit Jahresbeginn ist der Silberpreis um etwa 9 Prozent und der Goldpreis um etwa 8 Pro- zent gestiegen. Wird sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen? Wesentliche Gründe sprechen dafür.
In den letzten Monaten haben verschiedene Großinvestoren verlauten lassen, dass sie nicht unwesentliche Beträge in Gold investiert haben. Ob Soros, Druckenmiller, Singer, um nur drei bekannte Milliardäre und Hedgefonds-Manager zu nennen; sie alle berichteten von ihren milliardenschweren Goldkäufen, weil sie überzeugt sind, dass der Goldpreis am Beginn eines neuen langfristigen Aufwärtstrends steht (vgl. hier und hier).
Die drei Milliardäre sehen mit großer Sorge, dass sich die Zentralbanken auf das Drucken von mehr und mehr Geld konzentrieren und zusätzlich negative Zinssätze einführen, um Inflation zu erzeugen. Gold ist seit Jahrtausenden bewährtes Geld – vor allem in Phasen, in den die Währungen mutwillig zerstört werden.
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Der Euro wird erheblich an Kaufkraft verlieren

Vor etwa fünf Jahren überraschte EZB-Präsident Draghi die Öffentlichkeit mit seinen berühmt gewor- denen Worten: „whatever it takes“. Am 26. Juli 2012 versprach er auf einer Investorenkonferenz in London, die EZB werde „alles Notwendige tun“ um den Euro zu erhalten. Er fügte noch hinzu: „Und glauben Sie mir, es wird genug sein“.

Damals herrschte große Nervosität an den Finanzmärkten. Es wurde über ein Ausscheiden einzelner Staaten aus der Währungsunion spekuliert. Die Kurse der Staatsanleihen aller Südländer verfielen und demzufolge kletterten die Zinssätze auf kritische Höhen. Von vielen Analysten wurde eine Ansteckungsgefahr unter den Krisenländern befürchtet. Der 750-Milliarden-Rettungsfonds ESM wäre mit dem Finanzkollaps Italiens überfordert gewesen. Die ganze Euro-Rettungskonstruktion stand 2012 auf der Kippe.
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Der IWF bezeichnet die Deutsche Bank als das größte Risiko

Im Falle einer neuen Finanzkrise stellt die Deutsche Bank nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) die größte Gefahr für den Bankensektor dar:
„Unter den global tätigen Banken mit systemischer Bedeutung scheint die Deutsche Bank am stärksten zu systemischen Risiken beizutragen“, heißt es in einer Einschätzung des IWF (PDF). Gefolgt werde die Bank von der britischen HSBC und der schweizerischen Credit Suisse.
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„Gold zahlt keine Zinsen“

Hört man das nicht oft, wenn es um das Thema Geldanlagen geht? Und es ist nicht einmal falsch. Aber entscheidend ist doch immer, was „unterm Strich“ rauskommt. Und da zeigt nicht nur beim Gold, sondern bei den meisten Edelmetallen eine zuverlässige, deutliche Wertsteigerung über die letzten Jahrzehnte. Anhand der Preisentwicklung der vier im SEV-Edelmetalldepot gehaltenen Edelmetalle Palladium, Gold, Silber und Platin über die letzten 10 Jahre möchten wir das nachfolgend darstellen.

Linien im Chart Edelmetall 22.03.07 EUR 22.03.17 EUR Wertsteigerung in den letzten 10 Jahren durchschnittliche Wertsteigerung pro Jahr
1 rot Palladium 264,10 728,62 176% 10,68%
2 blau Gold 496,33 1154,76 133% 8,81%
3 orange Silber 10,01 16,30 63% 5,00%
4 grün Platin 924,80 899,68 -3% -0,28%
10-Jahreschart der vier Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium
10-Jahreschart der vier Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium
Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium
Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium

 

Droht in zwei bis drei Jahren das Euro-Aus?

Vor einiger Zeit überraschte EZB-Chef Draghi mit einem Brief an zwei italienische EU-Abgeordnete. Er wies darauf hin, dass ein Staat, der aus der Eurozone ausscheiden wolle, vorher seine gesamte Target-Schuld zu begleichen habe. Dieses Schreiben überraschte, weil Draghi zum ersten Mal einen möglichen Austritt eines Euromitglieds offen thematisierte. Bis vor kurzem galt dies noch als undenkbar, denn in den letzten Jahren ließ er kaum eine Gelegenheit aus, die Gemeinschaftswährung als „unumkehrbar“ zu bezeichnen.
Offensichtlich befürchtet Draghi, Italien könnte die Eurozone verlassen. Sowohl er als auch viele andere EU-Fans nehmen gerade zur Kenntnis, dass es kaum noch eine Möglichkeit gibt, das Ende der EU und somit auch das Ende des gescheiterten Euro-Projekts zu verhindern.
Wenn man die heutige Situation der Eurozone analysiert, muss man davon ausgehen, dass Italien in etwa zwei bis drei Jahren seinen Austritt aus der EU und dem Euro erklären wird. Alles andere wäre ein Wunder! Und wenn Italien beide Organisationen verlassen wird, werden diese zerfallen. Continue reading „Droht in zwei bis drei Jahren das Euro-Aus?“

Aktuelle Einschätzungen zu Gold und Palladium (Focus Money 2017/36)

Hier finden Sie (fast) aktuelle Einschätzungen zur Preisentwicklung von Gold und Palladium aus dem Focus Money Nr. 36 aus 2017. Die zukünftige Preisentwicklung der genannten Metalle wird positiv eingeschätzt, was unsere Auffassung verstärkt, dass Edelmetalle in jedes vernünftig diversifizierte Portfolio gehören.

GOLD

PALLADIUM

Permanenter Kaufkraftverlust des Papiergelds

Der Kaufkraftverlust beträgt circa 77 % gegenüber Gold in den letzten 17,5 Jahren (1 Feinunze Gold in US-Dollar)!

Permanenter Kaufkraftverlust
Permanenter Kaufkraftverlust

Der Goldpreis hat sich seit 01.01.2000 mehr als vervierfacht. Kurs am 31.12.1999: 287,50 USD. Der Anstieg von 287,50 USD auf 1.225 USD* innerhalb von 17,5 Jahren entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung von 8,63 %.
Vor 17,5 Jahren bekam man für 1.225 Dollar noch 4,26 Unzen Gold. Im Juli 2017 erhält man für den gleichen Betrag nur noch 1 Unze Gold. Das entspricht einem Kaufkraftverlust des Papiergelds gegenüber Gold von rund 77 Prozent innerhalb von nur 17,5 Jahren!!!

*)Stand Jahresmitte 2017; inzwischen ist der Goldpreis deutlich gestiegen

Wie und warum Großbanken den Silberpreis manipulieren

Die Zentralbanken arbeiten weiterhin weltweit an der Entwertung der Währungen, die Verschuldung und die Ausgaben vieler Staaten sind hoffnungslos außer Kontrolle geraten und das Finanzsystem ist instabiler als je zuvor. Zigtausende faule Kredite schlummern in Bankbilanzen in der Eurozone; hätte man den Zins de facto nicht abgeschafft, wäre das System schon längst zusammengebrochen, weil allzu viele Schuldner bei normalen Zinssätzen ihren Kapitaldienst nicht mehr erbringen könnten.

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