Die Ausgangslage…

… ist ernst, aber nicht hoffnungslos!

Besitzen Sie eine kapitalbildende Lebens-, Renten- oder Unfallversicherung? Eigentlich müssten Sie diese Frage bejahen, denn rein statistisch besitzt jeder Bundesbürger mindestens eine. Das Problem ist, dass nicht sicher ist, ob die Versicherer die vertraglich zugesicherten Leistungen erfüllen können (etliche Beispiele hier).

Mario Draghi (EZB-Chef) © pixabay.com by Aichi8Seiran
Mario Draghi (EZB-Chef) © pixabay.com by Aichi8Seiran

Niedrigzinspolitik der EZB

Das liegt u.a. in der Niedrigzinspolitik der EZB begründet. Ggf. haben Sie es schon „am eigenen Leibe gespürt“, wenn Ihnen in den letzten Jahren eine der genannten Versicherungen ausgezahlt wurde und Sie weniger erhalten haben als eingezahlt wurde. Begründet liegt dieses Verhalten in der Tatsache, dass die Versicherer nicht mehr in der Lage sind, die zugesicherten Erträge tatsächlich zu erwirtschaften (Beispiel hier).

Gesetzesänderungen

Gesetzesänderungen
Gesetzesänderung

Zudem gab es in den letzten Jahren Gesetzesänderungen, die die (eigentlich) vertraglich garantierten Versicherungsleistungen keineswegs mehr so sicher scheinen lassen, wie man landläufig denkt. Nehmen wir z.B. den Satz 2 des § 314 Versicherungsaufsichtsgesetz* (VAG)**:

„Alle Arten von Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.“

Lesen Sie diesen Presseartikel, der über die praktischen Auswirkungen der aktuellen Rechts- und Finanzlage berichtet.

*) Vollständiger Text der Regelung hier
**) Vollständiger Text des Gesetzes hier

Inflation

Hinzu kommt der Inflationsproblematik, welche zwar von den Mainstreammedien und der Regierung verneint wird, aber unzweifelhaft vorhanden ist. Wobei das im allgemeinen Sprachgebrauch als Inflation bezeichnete Phänomen eigentlich die Teuerungsrate bezeichnet. Die Inflation (=Geldmengenausweitung) kann lediglich ein Grund dafür sein. Bestimmt wird die in den Medien propagierte „Inflationsrate“ anhand eines sogenannten „Warenkorbes“. Die Bestandteile dessen sind aber nicht starr und können flexibel ausgetauscht werden, was alles über die offiziell verbreitete Zahl sagt.

Euro / Währungsreform

Das der Euro in der derzeitigen Form eine Fehlkonstruktion ist, ist mittlerweile anerkannte Tatsache. Die Vorschläge gehen von einer Reform des Euro bzw. der EU über die Vertiefung der genannten bis zur Abschaffung eines oder beider Konstrukte. Ohne das hier näher zu thematisieren, werden Sie mir zustimmen, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass „alles bleibt, wie es ist“. Der Fortbestand der Währung über die nächsten 10, 20 Jahre ist keineswegs sicher. In welchem Verhältnis Geldbestände bei einer etwaigen Währungsreform getauscht werden würden, kann kein Mensch voraussagen. Aber nimmt man vergangene Währungsreformen als Maßstab, ist davon auszugehen, dass die breite Bevölkerung (der klassische Steuerzahler) einbüßt.

SCHLUSSFOLGERUNG

  • Bestimmte Dinge, die über Jahrzehnte verlässlich funktionierten, funktionieren heute nicht mehr.
  • Daraus ergibt sich Handlungsbedarf.
  • Sie brauchen generell krisenfeste Lösungen für Ihre Vermögensplanung.
  • Die Dinge dem Selbstlauf zu überlassen, ist finanzieller Selbstmord.

KOMMEN WIR JETZT INS GESPRÄCH !!!

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